Darmkrebs Symptome


Darmkrebs-Symptome treten eher im Endstadium auf. Im Anfangsstadium gibt es zwar einiges was darauf hinweisen könnte, was aber oft gern mal übersehen wird. Da es auch Anzeichen anderer Krankheiten sein kann. Einige dieser Darmkrebs-Symptome sind zum Beispiel Blut/Schleim im Stuhl, Müdigkeit, Fieber, Gewichtsverlust und auffällige Blässe.

Ursachen für Darmkrebs


Bislang gibt es für die Entstehung von Darmkrebs keine erklärbare Begründung, jedoch spielen bei einigen Formen der Erkrankung erbliche Faktoren, sowie der gesundheitliche Lebenstil eine wesentliche Rolle.

Erbliche Faktoren


Darmkrebs kann durch eine erbliche Veranlagung begünstigt werden. Das heißt, dass Verwandte 1.Grades von Darmkrebs Patienten, ein doppelt so hohes Risiko aufweisen, wie Personen ohne erkrankte Verwandte. Zu ca. 90% führen Veränderungen im Erbgut zu Darmkrebs. Die Familiengeschichte wird daher besonders berücksichtigt bei Vorsorgeuntersuchungen.

Sollten in ihrer Verwandschaft Fälle von Darmkrebserkrankungen aufgetreten sein, ist es zu empfehlen ein Beratungsgespräch und eine Untersuchung bei einem Internisten durchzuführen, auch wenn es zwangsläufig nicht zu einer Erkrankung gekommen sein muss.

Vererbungsbedingte Darmkrebsformen


Zu den vererbungsbedingten Darnkrebsformen gehören familäre adenomatöse Polyposis (Vorstufe von Darmkrebs bzw. Darm mit Darmpolypen) und vererbbares nichtpolypöses Kolonkarzinom-Syndrom. Bei den familären adenomatösen Polyposis enstehen bis zum 40. Lebensjahr, aus über 100 Adenomen, zur hoher Wahrscheinlichkeit bösartige Tumore.

Bei familärer adenomatösen Polyposs entstehen aus mehr als 100 Adenome mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit bis zum 40. Lebensjahr bösartige Tumore. Bei jedem 3. Patient tritt die Erkrankung vor dem 30. Lebensjahr auf. In einigen der Fällen (20-30%) entwickelt sich die Erkrankung durch spontane Erbgutveränderungen, ohne dass eine familiäre Vorbelastung besteht.

Ohne entsprechende Behandlung kommt es nach ca. 30 Jahren mit höchster Wahscheinlichkeit zu Darmkrebs. Die beste Behandlungstherapie ist eine operative Entfernung des kompletten Mast-(bzw. Grimm-)darms, die zur Vorbeugung dient.

Das vererbare nichtpolypöses Kolonkarzinom-Syndrom tritt bei 80% der Betroffenen um das 45. Lebensjahr auf. Im rechten Kolonabschnitt kommt es dabei meistens zur Enstehung eines Tumors. Mit Hilfe des Kriterienkatalogs, den sogenannten Amsterdam-Kriterien, können Personen mit hohen Risiko einer Erkrankungentwicklung ermittelt werden. Früherkennungsmaßnahmen in regelmäßigen Abständen sind daher zu empfehlen.

Verantwortlich für die Erkrankung ist eine Mutation, die DNA Reperaturen unmöglich macht und so zur Anhäufung von neunen Veränderungen in den Genen sorgt. Durch Genanalyse kann das verantworliche Gen, innerhalb einer Familie, ermittelt werden.

Im Kindesalter sind Polypen oftmals embryonale Fehlbildungen im Gewebe. Diese können sowohl spontan entstehen, als auch ein Symptom für familiäre juvenile Polyposis sein. Patienten mit diesen Syndromen, können bereits im Kindesalter eine erhöhtes Darmkrebsrisiko haben.

Lebensstil


Durch einen gesunden Lebenstil kann ein Ausbleiben der Erkrankung begünstigt werden. Dementensprechend können folgende Faktoren eine Erkrankung begünstigen:

  • Fett- und fleischreiche sowie ballaststoffarme Ernährung und zusätzlicher übermäßiger Kalorienzufuhr und Übergewicht
  • Risikoerkrankungen wie z.B chronisch-entzündliche Darmerkrankungen
  • Fortschreitendes Alter. Ab dem 50. Lebensjahr kommt es zu einer enormen Risikosteigerung
  • Alkohol und langjähriger Nikotinkonsum, können ebenfalls eine Erkrankung begünstigen, da darin enthaltene Stoffe die Darmzellen schädigen


Darmkrebs Behandlung


Welche Darmkrebs-Behandlung es sein wird entscheidet sich wenn man weiß, wie weit der Darmkrebs fortgeschritten ist und ob es Metastasen gibt.Natürlich spielt auch die Lage eine rolle. In der Regel wird der infizierte Teil des Darmes entfernt. Für die unterschiedlichen Abteilungen des Darmes, gibt es unterschiedliche Möglichkeiten zu operieren. Oft wird aber versucht einen künstlichen Darmausgang zu umgehen. Oft wird es als eine Schlüssellochoperation gemacht. Alle Darmoperationen haben aber auch ihre Risiken. Unter anderem können die Darmbewegungen gelähmt werden. Sollte es dann nicht innerhalb von ein paar Tagen weg sein, tritt ein Darmverschluss ein. Die Folge davon ist unter anderem Verstopfung. Doch es kann auch zu einer Überdehnung kommen. Dadurch bekommen die Patienten starke Bauchschmerzen. Auch Schluckauf und Erbrechen sind die Folge. Durch das Erbrechen verlieren sie viel Flüssigkeit. Auch Infektionen können entstehen, was lebensbedrohlich sein kann.

Anschließend beginnt man mit der Gabe von Medikamenten, was in den vergangenen Jahren sehr erfolgreich war. Durch neue Wirkstoffe steigen die Chancen auf Heilung.Dadurch gibt es auch weniger Nebenwirkungen. Das Medikament mit dem Namen 5-Fluorouracil wurde jahrelang zur Darmkrebs-Behandlung eingesetzt. Dieses hält die Neubildung auf und schränkt den Zellwachstum des Darmkrebses ein. Wenn zusätzlich Folinsäure gegeben wird verstärkt es die Wirkung. Natürlich hat 5-Fluorouracil auch Nebenwirkungen diese sind unter anderen Durchfall und Schleimhautentzündungen. Wenn Infusionen länger als einen Tag andauern, kann es passieren, das die Hände und Füße schmerzen und gerötet sind. Sollte die Behandlung mit 5-Fluorouracil oder in Verbindung mit Folinsäure nicht gelingen, gibt es noch die Möglichkeit eines der neueren Wirkstoffe auszuprobieren. Diese heißen Irinotecan und Oxaliplatin . Irinotecan hat aber auch Nebenwirkungen,wie zum Beispiel Durchfall. Bei Oxaliplatin sind diese sind Einschränkung der Bewegung, Überempfindlichkeit, Fehlempfinden und Wahrnehmung. Befindet der Darmkrebs sich im Grimmdarm, behandelt man den Patienten circa 6 Monate mit der Gabe von Folinsäure und von5-Fluorouracil. Noch vor Jahren hat man die Darmkrebs-Behandlung so gestaltet, das eine Kombination von Radiotherapie und Chemotherapie durchgeführt wurde. Man geht jedoch davon aus, das es vor der Operation bessere Wirkung zeigt als davor. Wenn das nichts hilft, wird mit Hilfe von Schmerzmitteln und Medikamenten versucht, das Leben zu verlängern.